Die Hintergründe der staatlichen „Sexualerziehung“

Warum dem Staat so viel daran liegt, sie ausnahmslos allen Kindern aufzuzwingen

        Die staatliche „Sexualerziehung“ (SE) wurde eingeführt Ende der 1960er Jahre infolge mehrerer Initiativen, die gleichzeitig zusammenwirkten, wie von einer unsichtbaren Hand gesteuert. Wozu soll hier erzogen werden? Angeblich wird hier lediglich notwendiges biologisches Wissen über menschliche Fortpflanzung vermittelt, um unerwünschtes Schwangerwerden zu verhindern, und um die Kinder und Jugendlichen vor Geschlechtskrankheiten und Verführung durch Kinderschänder zu schützen. Doch tatsächlich bezweckt die staatliche SE wesentlich mehr, wie aus der Fachliteratur, den Lehrplänen, und einer kritischen Analyse der Unterrichtsmaterialien, besonders von der unter Bundeskanzler Kohl errichteten Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), zu ersehen ist:

    1. Es beginnt mit dem Abbau des natürlichen Schamgefühls – obwohl sogar der führende Fachwissenschaftler auf diesem Gebiet, der Kulturhistoriker und Ethnologe Hans-Peter Duerr, festgestellt hatte: „Es gehört zum Wesen des Menschen, sich seiner Nacktheit zu schämen.“  („Nacktheit und Scham“ 1988, S. 12).  Siehe unten Fußnote 15.

    2. Vorstellung und Ermunterung zu allen Arten sexueller Befriedigung in allen Varianten und Stellungen: vorehelich, außerehelich, homosexuell, und falls kein Partner zur Hand ist, mit sich alleine.1

    3. Erziehung zur Verwendung aller Art künstlicher Mittel zur Verhütung einer Empfängnis und zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten.

    4. Belehrung über die Möglichkeiten wie ein unerwünschtes Kind straflos abgetrieben werden kann.

    5. Belehrung, dass Mann und Frau gleich seien und dass es hier abgesehen von den körperlichen Geschlechts-merkmalen keine wesentlichen Unterschiede gebe.

    6. Belehrung, dass alle traditionellen Gebote der Sexualmoral relativ seien, nicht mehr zeitgemäß und nur von Menschen stammen, folglich unverbindlich. Tatsächlich gebe es für sexuelle Betätigung keinerlei Beschränkungen auch kein Mindestalter.  Allein gegenseitige Übereinkunft der Beteiligten sei erforderlich.

      Sie soll in alle Fächer hineinverwoben sein, „fächerübergreifend“, damit ein Ausweichen nicht möglich ist. Außerdem soll Sexuelles jederzeit zum Thema gemacht werden können, vom Lehrer oder von einem einzelnen Schüler. Sie soll schon im Kindergarten beginnen.

       Doch welche weiter reichenden Ziele stehen dahinter?

      I. Der wichtigste Anstoß kam von den Geburtenkontrolleuren, deren Hauptvorkämpfer waren Margaret Sanger in den USA und Marie Stopes in England. Beide waren Rassistinnen, Eugenikerinnen und Befürworterinnen von Massensterilisationen zugunsten des wohlhabenden angelsächsischen Establishments im Sinne von Darwins Lehre vom Kampf ums Dasein, bei dem die Tüchtigen sich durchsetzen, die Schwächeren dagegen umkommen. Sanger bezeichnete in ihrem 1922 erschienen Hauptwerk die arme Bevölkerung wörtlich als „menschlichen Abfall.“ 1952 gründeten sie in London die International Planned Parenthood Federation (IPPF).2 Die etwa gleichzeitig gegründete deutsche Geburtenverhinderungsorganisation „Pro familia“, ist der deutsche Ableger der IPPF. Nachdem durch Hitlers Rassenpolitik die Worte Rassenhygiene und  Eugenik in Verruf gekommen sind, riefen die Bevölkerungskontrolleure eine drohende „Bevölkerungsexplosion“ aus und forderten, um sie zu verhindern, „Bevölkerungskontrolle“, „Geburtenkontrolle“ und „Familienplanung“ ohne jedoch die Zielsetzung zu ändern. In John D. Rockefeller III., dem  überaus reichen und politisch höchst einflussreichen Ölmilliardär, fanden diese Frauen einen mächtigen Verbündeten. Durch den durch seine Initiative und unter seinem Vorsitz erstellten „Report of The Commission on Population Growth and the American Future“ an Präsident Nixon vom 18.7.1969 (im Internet einsehbar) wurde ein weltweites Programm zur Drosselung der Geburtenrate angestoßen, das alle Regierungen der Erde unter Androhung von Nachteilen befolgen sollen, u. a. durch frühzeitige Sexualaufklärung, Erziehung zur künstlichen Empfängnisverhütung, Zur-Verfügung-Stellung von Empfängnisverhütungsmitteln an alle Minder-jährigen und Förderung von Abtreibungen. Rockefeller gründete auch den Weltbevölkerungsrat. Der Präsident des Weltbevölkerungsrates, Bernard Berelson, und der Vizepräsident der IPPF, Frederick S. Jaffe, forderten 1969 außerdem zum Zwecke der „Bevölkerungskontrolle“ vielfältige repressive Maßnahmen zur Verhütung von Eheschließungen und Kinderzeugung, Erwerbstätigkeit der Frauen, Verhinderung familiengerechten Wohnraums, ja sogar Kindersteuer und den Zusatz von Fruchtbarkeit hemmenden Wirkstoffen ins Trinkwasser! Außerdem sollten uneheliche Beziehungen und gleichgeschlechtliche Beziehungen, d. h. der Homosex gefördert werden, weil dort weniger bzw. gar keine Kinder entstehen.3 Schließlich forderten sie langjährige staatliche Zwangserziehung für alle Kinder, um sie in ihrem Sinne zu indoktrinieren und von Familiengründung abzuhalten. Auch die Weltgesundheitsorganisation propagiert die staatliche SE. In Europa übt die EU einen starken Druck zur Förderung der Homosexualität mittels staatlicher SE aus und fordert Bestrafung der Homosexgegner.

 II. Ein weiterer Anstoß kam von den streitbaren familienfeindlichen Feministinnen. Die Feministinnen propagierten und unterstützen die staatliche Sexualerziehung auch deshalb, um als Ehefrau nicht mehr an einen Mann gebunden zu ein oder um als ledige Frau nicht enthaltsam leben zu müssen. Vor allem aber wollten sie dadurch das Recht auf Abtreibung erhalten, indem den Kindern beigebracht wird, bei einer Abtreibung werde lediglich Schwangerschaftsgewebe der Frau entfernt. Die Feministin und Abtreibungsvorkämpferin Simone de Beauvoir,4 propagierte die durch Erfahrung und neue wissenschaftliche Erkenntnisse längst widerlegte These, dass es zwischen Mann und Frau keine wesentlichen Unterschiede gebe – ausgenommen die körperlichen Geschlechtsmerkmale. Doch auch diese seien veränderbar – deshalb Akzeptierung und Förderung von Transsexuellenoperationen. Dem entsprechend werden die Mädchen in der Schule dazu erzogen, sich wie Männer zu verhalten, und die Jungen wie Frauen.5  Vielfältige Konflikte, besonders in der Ehe, sind die Folge.

III. Ein dritter Anstoß kam von homosexuellen und pansexuellen Intellektuellen, die infolge der erfolgreichen Antibiotikabehandlung der Geschlechtskrankheiten und der Vermarktung der Empfängnisverhütungspille (ab 1960) die grenzenlose Geschlechtsgier verherrlichten. Auch in Film und Fernsehen haben sie großen Einfluss, indem sie dafür sorgen, dass das Volk ständig mit Pornodarstellungen überschüttet wird. Während die Homosexuellenlobby früher ständig beteuerte, die Homosexuellen seien von Geburt an homosexuell veranlagt und könnten nicht anders, folglich sei es unzumutbar, ihnen ihre Art von Geschlechtsverkehr zu verbieten (obwohl diese Behauptung aller wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht), preisen sie heute den Homosex als die vorzüglichere und fortschrittlichere Art der Lustbefriedigung an, trachten möglichst viele in ihre widernatürlichen Praktiken hineinzuziehen und behaupten, jeder Mensch habe eine natürliche Veranlagung zur Homosexualität. Dementsprechend sollen die Kinder in der Schule dazu angeregt werden, homosexuelle Neigungen bei sich zu entdecken, zu schätzen und zu praktizieren. Hier ist besonders der homosexuelle Pädagogikprofessor Helmut Kentler zu nennen mit seinen zahlreichen Publikationen zur Förderung der staatlichen Sexualerziehung und seiner Forderung auch nach Freigabe der Pädophilie. Außerdem Alfred Kinsey, der mit seinen wissenschaftlich unhaltbaren Kinsey-Reporten über das angeblich schon damals allgemein verbreitete unmoralische sexuelle Verhalten der Männer (1948) und Frauen (1953) den ersten großen Anstoß seit dem Zweiten Weltkrieg für die Sexualisierung der Bevölkerung gab. Sogar Sex mit Tieren – so lange man das Tier nicht verletze – brachten diese Homo- und Pansexuellen als Unterrichtsstoff in ein Schulbuch mit hoher Auflage!6 Dass aber der Analsex gesundheitsschädlich ist7 und dass infolgedessen Homosexuelle durchschnittlich 20! Jahre früher sterben8, wird der Öffentlichkeit und den Schülern der staatlichen Sexualerziehung unverantwortlicherweise verschwiegen, ebenso die wissenschaftlich bestätigte Erfahrungstatsache, dass der Sex von Mann zu Mann gehäuft mit Gewalttätigkeit verbunden ist.9

IV. Der vierte und bei uns in der BRD besonders lautstarke Anstoß kam von den neomarxistischen 1968er Studentenrebellen, die eine radikale gesellschaftliche und kulturelle Revolution im Sinne von Marx und Engels durchführen wollten, insbesondere die Beseitigung der überlieferten bürgerlichen privatkapitalistischen Gesellschaftsordnung, unter der geistigen Führung der sog. Frankfurter Schule(Horkheimer, Adorno, Marcuse, Habermas, Fromm und andere). Dazu sei laut Marcuse eine „Erziehungsdiktatur“ erforderlich (siehe Wolfgang Brezinka: „Die Pädagogik der Neuen Linken“ 1981, S. 48. Prof. Brezinka wies nach, dass die Pädagogik und damit auch die Schulen und Schulbuchverlage in Deutschland von den Neomarxisten unterwandert sind). Da ein gewaltsamer Umsturz angesichts der schlimmen blutigen Folgen, wie z. B. in der Sowjetunion, nicht wünschenswert noch machbar war, trachteten sie die Revolution durch Umerziehung der Jugend in der Staatsschule und durch Unterwanderung der vorhandenen Institutionen staatlicher und sozialer Macht zu erreichen.10  Sie traten an, wie sie selbst sagten, „den langen Marsch durch die Institutionen.“ Dort sind sie jetzt auf dem Gipfel der Macht angekommen, wie die Spitzen der jetzigen SPD-Grünen Bundesregierung beweisen: Diese waren marxistische 1968er Rebellen und haben sich m. W. nie vom Marxismus und seinen destruktiven Zielen distanziert. Was schon Marx und Engels in ihrem Manifest der Kommunistischen Partei 1848 ausgerufen hatten ( „Aufhebung der Familie!“ „Wir heben die trautesten Verhältnisse auf, indem wir an die Stelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen.“ „Der Kommunismus schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, die Moral …“),11 das setzten die Neomarxisten durch die unheilvollen, familienfeindlichen Gesetzgebungsänderungen unter Willy Brandt und Helmut Schmidt und durch die antiautoritäre, „Emanzipatorische Pädagogik“ konsequent fort.

        So heißt es im Zweiten Familienbericht der (SPD) Bundesregierung von 1975: „Erziehung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe … Die Wahrnehmung dieser Aufgabe überträgt unsere Gesellschaft (d.h. der Staat) Familien und außerfamilialen pädagogischen Einrichtungen.“ Weiter heißt es: „Die Familie tradiert und stabilisiert das bestehende System sozialer Ungleichheit. Dies … lässt sich nur in dem Maße durchbrechen, in dem der Sozialisationseinfluss der Familie zurückgedrängt wird.“ (S.120 und 71) Das natürliche Erziehungsrecht der Eltern und die „elterliche Gewalt“ über ihre Kinder wurden beseitigt zugunsten des nun vorrangig geltenden „Erziehungsauftrags des Staates.“ Die CDU-FDP-Regierung unter Helmut Kohl perfektionierte die von den Sozialisten begonnene Verstaatlichung der Kinder durch das „Kinder- und Jugendhilfegesetz“ von 1991 (= SGB VIII).12

       Am 2.11.2002 verkündete Olaf Scholz, Präsidiumsmitglied der SPD, die rot-grüne Regierung wolle durch den Ausbau der Ganztagsbetreuung eine „kulturelle Revolution“ erreichen und „die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern.“ (FAZ vom 3.11.2002) Die Kinder sollen also total sozialisiert und indoktriniert werden.  Aber auch Spitzenpolitiker der seit Kohl und Stoiber linkslastigen CDU und CSU rufen ständig nach früherer Beschulung und Ganztagsbetreuung der Kinder.

      Die neomarxistischen Linken wollen die Familie nicht nur bekämpfen, weil die Eltern dort das traditionelle religiöse und „bürgerliche“ Bewusstsein an ihre Kinder weitergeben, sondern weil sie in ihr die Brutstätte für die „autoritäre Persönlichkeit“ sehen (so der Titel eines einflussreichen Werkes von Adorno und anderen Autoren, New York 1950) und damit den Nährboden für das Aufkommen des Faschismus.13 Dem entsprechend sollte die Revolution in der Schule und Familie stattfinden, indem die Kinder dort zur Rebellion gegen die Eltern und zum Abfall von ihrer Religion und Moral erzogen werden. Außerdem wollen sie dort die Kinder zur Rebellion gegen die unterdrückerische kapitalistische Industriegesellschaft erziehen.

      Das wirksamste Mittel hierzu ist ihnen die enthemmende staatliche SE. Denn durch diese erreichen sie alle Zwecke zugleich: Von  ihrem verehrten Lehrer Sigmund Freud hatten sie gelernt: „Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig“ (1905. Ges. Werke VII, S. 149), und dass es ohne Zügelung des Geschlechtstriebes keine Kultur, keine funktionierenden zwischenmenschlichen Beziehungen, keine wirtschaftliche Leistung, keinen Fortschritt gebe (siehe hierzu Freuds Schrift „Das Unbehagen in der Kultur“ und Herbert Marcuse in: „Triebstruktur und Gesellschaft“ 1955/1965, S. 82 und S. 9). Außerdem diene die „Sexualunterdrückung“ der Herrschaftssicherung. Daraus folgerten diese 1968er Revolutionäre, dass die ihnen verhasste, bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft und Kultur durch frühzeitige Sexualisierung der Kinder zerschlagen werden könnte. In dem Buch “Bilanz der Sexualpädagogik” 1977, herausgegeben von den neomarxistischen Pädagogikprofessoren H.-J. Gamm und F. Koch, heißt es dazu auf Seite 39: „Als die antiautoritäre Schüler- und Studentenbewegung vor zehn Jahren den Impuls für die Neuorientierung der Sexualpädagogik gab, berief sie sich … auf die Sexualökonomie, die Wilhelm Reich in seinen frühen Schriften entwickelt hatte.” Diese besagt, dass die „sexuelle Unterdrückung“ früher notwendig gewesen sei, um die kapitalistische Industrieproduktion zu ermöglichen. Nun aber sei die „sexuelle Unterdrückung“ nicht mehr erforderlich, weil durch die moderne Technik ein großer allgemeiner Wohlstand erreicht sei und weil der Kapitalismus abgeschafft werden müsse. Dieser Professor Gamm lehrte: Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kindesliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.  Er hatte die Einrichtung von Räumen in der Schule gefordert, „in denen die Schüler beider Geschlechter unkontrolliert verweilen können und die Möglichkeit zu erotischer Kommunikation besitzen“ (Brezinka 1981, S. 176). Die heutigen Entspannungs- und Berührungsübungen sowie Klassenfahrten sind bekannte Freiräume für erotisches und sexuelles Ausprobieren. Bei den 68ern galt der Spruch: „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.“ Es ist in diesem Zusammenhang von Interesse, dass die 68er Pädagogen außerdem dadurch die Jugend zur Untauglichkeit (v)erzog, dass sie in ihren Schulbüchern die traditionellen christlichen Charaktertugenden als „bürgerliche“ Tugenden verspotteten und aus der Schulsprache verbannten, wie Brezinka nachwies (S. 56): Verantwortung, Vertrauen, Höflichkeit, Ehrfurcht, Dankbarkeit, Bescheidenheit, Fleiß, Treue, Gehorsam, Selbstdisziplin, Pflicht, Ordnung.

    Schlussfolgerung: Die staatliche SE ist also keineswegs lediglich eine harmlose, wertneutrale Aufklärung über biologische Vorgänge. Sie ist höchst politisch, indem sie bewusst hinzielt auf Zerstörung der traditionellen Werteordnung. Sie ist das wirksamste Mittel zur gewünschten Abschaffung von Ehe und Familie, von Religion und Moral, zur Schwächung des Leistungswillens und zur Dezimierung des Nachwuchses! Die SE ist außerdem systematisch betriebener Kulturverfall, Dekadenz. Sie ist in höchstem Grade destruktiv. Das zeigen auch die Folgen für das weltliche Leben deutlich:

  – Vervielfachung der Ehescheidungen,

  – Dementsprechend Vervielfachung der Zahl unglücklicher und seelisch geschädigter „Scheidungswaisen“, folglich

 – Zunahme an Orientierungslosigkeit, Freudlosigkeit und Depression, Leistungsverweigerung; Ersatzbefriedigungen, Süchte und Kriminalität bei den Scheidungsopfern.

  – Drosselung der Geburtenrate durch Empfängnisverhütung und massenhafte vorgeburtliche Kindestötungen um fast 50%, folglich beängstigender Kindermangel und Umkehrung der natürlichen Alterspyramide.

  – Starke Zunahme von Jungmädchenschwangerschaften und -abtreibungen (FAZ am 8.6.2005, S. 2: „Sexualisierung fördert Abtreibungen Minderjähriger: ’Enttabuisierung’ und Sexualkundeunterricht verhindern nicht, wie als Rechtfertigung immer behauptet wurde, Abtreibungen, sondern senken vor allem das ‚Einstiegsalter’ für Sexualbeziehungen.“ Es folgen statistische Angaben, die dies belegen).

    –  Starke Zunahme der AIDS-Infektionen

    – Hoher Anteil untauglicher, nicht ausbildungsreifer  Staatsschulabgänger, bzgl. Fertigkeiten, Benehmen, Zuverlässigkeit.14

    – Starke Lernbehinderungen durch massive Konzentrationsstörungen, besonders bei den pubertierenden Jungen (besser gesagt Knaben), da sie nun dauernd Sex mit den Mädchen im Kopf haben, was noch verstärkt wird durch die schamlos aufreizende Kleidung der Mädchen – die von den Lehrern fast immer unbeanstandet bleibt. Der „Erziehungsnotstand“ wurde ausgerufen (von Petra Gerster und Christian Nürnberger), Benimmunterricht wird gefordert.

         Den Eltern werden die  eigentlichen Zwecke der staatlichen SE nicht mitgeteilt. Man kann sie nur in verschiedenen Büchern nachlesen. Ihnen wird gesagt, die SE solle dem Kind helfen, „verantwortlich“ mit seiner Sexualität umzugehen; man wolle es lediglich aufklären und es vor unerwünschten Schwangerschaften usw. bewahren. Aber wenn es wirklich darum geht, warum werden dann auch – und gerade! – gut und keusch erzogene Kinder aus religiös gebundenen und an der biblischen Sexualmoral festhaltenden Elternhäusern zur Teilnahme am staatlichen Sexunterricht gezwungen, ist doch  ein intaktes Schamgefühl der beste Schutz gegen unerwünschte Schwangerschaften, Geschlechtskrankheiten und sexuelle Verführung? Siehe die folgende Fußnote zur Schamgefühl.15

        Die genannten Ziele werden anscheinend auch heute noch verfolgt, auch wenn es nicht zugegeben wird. Das beweist vor allem das starre Beharren auf der Teilnahmepflicht unter Aufbietung der geballten Staatsmacht bis hin zum Kindesentzug auch gegenüber denjenigen Familien, die diesen Unterricht als Verstoß gegen ihre Religion verwerfen müssen und ihn nicht nötig haben, ohne dass irgendein vernünftiges Argument zur Begründung beigebracht wird.  Außerdem werden die Unterrichtsmaterialien und Lehrerhandbücher vor den betroffenen Eltern und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, verschlossen in der Lehrerbibliothek oder in staatlichen „Bildstellen“ oder „Medienanstalten“ mit unerschwinglich hohen Ausleihgebühren. Den Kindern wird gesagt, sie sollten bestimmte Unterrichtsmaterialien nicht ihren Eltern zeigen. Die staatliche „SE“ ist den Verantwortlichen offensichtlich eine Art Geheimkult, bei dem die Schule die Kinder ganz für sich alleine haben will, ohne dass die Eltern wirklich wissen sollen, was mit ihren Kindern gemacht wird. Hierbei werden häufig sogar die vom Bundesverfassungsgericht 1977 aufgestellten Vorschriften bzgl. der staatlichen SE verletzt.16 Sie ist ihnen sogar wichtiger als die Steigerung der Lernleistung. Sogar psychische Störungen, festgestellt von Psychologen, besonders bei Mädchen infolge des staatlichen Sexunterrichts, werden bewusst hingenommen.

        Wie schamlos unzüchtig Sexualunterricht praktiziert wird, wurde spätestens durch das grundrechtsverletzende Urteil des Gießener Landgerichts (Richterin Gertrud Brühl) gegen die baptistisch-reformierte Familie Bauer vom 5.11. 2003 aktenkundig (AZ 3 Ns102 Js 20927/01): „Der für den Sexualkundeunterricht in Hessen empfohlene Lehrkoffer enthielt unter anderem die Plastik eines erigierten“ Gliedes, „Kondome und Tampons. Empfohlen wird den Lehrkräften, den Kindern die Verwendung eines Kondoms an der …plastik zu demonstrieren, sowie an die Jungen Kondome und an die Mädchen Tampons zu verteilen. Ferner wiesen die Angeklagten auf Rahmenrichtlinien für die Lehrer hin, den Kindern verschiedene  Sexualpraktiken zu vermitteln.“ Den Mädchen wird in Anwesenheit der grinsenden Jungen der Gebrauch von Tampons gezeigt. Die Jungen sollen als Hausaufgabe (laut BZgA-Film „allein oder zu zweit“) den Gebrauch des Kondoms üben.  „Über das Onanieren gab es ein Arbeitsblatt, in welchem ein Junge seine „Erst“-Erfahrungen mit Selbstbefriedigung sehr plastisch und detailgenau beschreibt.“ Nicht seine Eltern, sondern seine Freundin sollte ihn beraten, ob er das tun dürfe. Auch Filme mit Vorführung des Geschlechtsakts müssen sich die Kinder anschauen (inzwischen schon Viertklässler!) und dann darüber Aufsätze schreiben, was sie dabei empfinden. Weil die Tochter der Bauers sich weigerte, bei solchem Sexunterricht mitzumachen, bekam sie in Biologie die Note Sechs!

         Die zwanghafte staatliche „SE“ ist also in Wahrheit grobe Verletzung der Intimsphäre und sexuellen Selbstbestimmung der Kinder (und Lehrpersonen!), Erziehung zur Unzucht und Pornounterricht, seelische Vergewaltigung, Indoktrination und Schändung der Kinder unter dem Vorwand, die Kinder vor Schaden bewahren zu wollen und ihrem Wohle zu dienen. Sie ist gewaltsame Verführung zu einem Sexualverhalten, das von der Christenheit gemäß der Lehre der Bibel und gemäß Katholischem Lehramt seit jeher als Unzucht bzw. Hurerei verworfen wird.17  So heißt es z. B. in  1. Kor. 6, dass Unzüchtige, Ehebrecher, und Homosexuelle Gottes Reich nicht erben werden.

      Der staatliche Zwang zur Teilnahme an diesem Unterricht ist daher auch schwere Menschenrechtsverletzung und Verletzung des Grundrechts der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 Grundgesetz in seinem Wesenskern.      Der verstorbene Papst Johannes Paul II. sagte am 25.4.1997: „Wann auch immer die Rechte katholischer Eltern, ihren Kindern eine glaubensorientierte Erziehung zu ermöglichen, bedroht sind, muss mit Entschlossenheit geantwortet werden“. Das Gleiche gilt für alle Christen. Am 22.7.1996 sagte er in Paderborn, dass auch im Bereich der Schule der Elternwille entscheidend sei. Dass auch die angeblich freiheitlichen und christlichen Politiker diese schulische Zwangssexualisierung eingeführt haben und hartnäckig auf ihr bestehen, obwohl sie ihren erklärten politischen Zielen (Leistungssteigerung, Förderung der Familie und christlicher Werte, Steigerung der Geburtenrate) entgegenwirkt, ist widersinnig und weist darauf hin, dass sie in Wahrheit andere Ziele verfolgen.

Verfasser: Ein Freund der Wahrheit, Gerechtigkeit und L:iebe, geb. 1943

 1Sogar widernatürliche, gesundheitsschädliche und demütigende Praktiken sexueller Minderheiten aus dem Homosexuellen- und Prostituiertenmilieu, wie oral, anal und sadomasochistisch, werden den Kindern als Optionen und zum Ausprobieren vorgestellt, falls es beiderseits gewünscht wird.

 2Ihr Gründer, Prof. Hans Harmsen, unterstützte als einer der führenden „Rassehygieniker“ Hitlers „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1939, dem Zehntausende von Behinderten zum Opfer fielen. Pro familia warb in seinem „pro familia magazin“ (Nr. 3/1995), S. 9ff. durch den Sexologen Rüdiger Lautmann sogar für  Pädophilie!

 3Aus Kreis Katholischer Priester (Hrsg.): Kulturkampf um Auerbacher Schwestern, Deidesheim 2003, S. 74-78, jetzt Nibelungenring 1, 86356 Neusäß, und: „Berelson on Population“, hrsg. von John A. Ross und W. Parker Mauldin, erschienen in New York und fünf weitere Metropolen 1988.Die Auerbacher Schulschwestern wurden 2002 von der Bayerischen Regierung Stoiber vom Dienst suspendiert, nachdem sie sich geweigert hatten, diesen schamlosen Sexunterricht durchzuführen.

 4„Gefährtin“ von Jean-Paul Sartre und Verehrerin des Marquise de Sade (der die perversesten sexuellen Quälereien praktizierte und literarisch verherrlichte)

 5Siehe hierzu Carol Everett und Valerie Riches: „Die Drahtzieher hinter der Sexualerziehung.“ zu beziehen von der Aktion Leben e.V. Pf. 61, 69518 Abtsteinach, sowie deren Broschüre über Margaret Sanger.

 6Immanuel Lück: „Alarm um die Schule“ 1979, S. 270

 7vor allem der regelmäßig zu Verletzungen des Darmes führende besonders beliebte Analsex  (über 60 % der jährlich über 2000 AIDS-Neuinfektionen kommen von der kleinen Minderheit schwuler Männer)

8 laut Untersuchung von Dr. Paul Cameron, Präsident des amerikanischen Familienforschungsinstituts

 9Das stellte schon der Sexualforscher Hans Giese in seinem Buch „Der homosexuelle Mann in der Welt“ (1958) fest. Barbara Krahe (Uni Potsdam) stellte laut Psychologie Heute 7/1999 bei homosexuellen Männern gehäuft Gewalttätigkeit fest. Aus demselben Grund führte die Polizei teilweise noch „rosa Listen“ über auffällig gewordene homosexuelle Männer.

 10Bildungsbereich, Journalismus, Buchwesen, Parteien – auch die C-Parteien, Justiz und Kirchen; besonders die Evangelische Kirche stimmte der neuen sexuellen Unmoral von Anfang an zu (Denkschriften hierzu); aber auch viele Vertreter der deutschen Katholiken übernahmen diese Lehren, zum Leidwesen des Papstes.

.11Karl Marx Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, Dietz Verlag Berlin 1989, S. 43-47.

 12Dadurch kann die zuständige Behörde (meistens genannt „Jugendamt“) jederzeit aus geringstem Anlass, insbesondere durch irgendwelche heimlichen Anzeigen von Verwandten, Nachbarn oder Lehrerinnen oder durch eine arglose Anfrage an die Behörde, in praktisch jede Familie eindringen, den Eltern die Erziehungsfähigkeit absprechen und unter Berufung auf das „Kindeswohl“ eine „Familientherapie“ aufzwingen. Wenn sie sich dieser nicht unterwerfen, kann es die Kinder von der Schule abfangen und in einem Heim oder bei fremden bezahlten Pflegepersonen an irgendeinem unbekannten Ort, auch im Ausland, unterbringen. Die Gerichte folgen fast immer automatisch der Empfehlung des Jugendamtes. Viele ungerechtfertigte Kindesentzugsaktionen durch Behörden und Familiengerichte (alle nichtöffentlich) sind schon bekannt geworden.  Siehe www.kinderklau.tk und www.pappa.com.

 13Zu dieser Theorie steht allerdings die Tatsache im Widerspruch, dass in Familien schon seit Jahrtausenden mit Autorität erzogen wurde, während der Faschismus erst im 20. Jahrhundert entstanden ist.

 14 Laut Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages sagten 49 % der befragten Betriebe, dass die Hauptschul- und Realschulabgänger nicht ausbildungsreif seien, und dass dies der Hauptgrund sei, warum sie keine Schulabgänger zur Ausbildung übernehmen wollen (laut Rundfunkeldung vom 10.5.2005).

  15Gemäß biblischer Lehre soll von schamlosen und unanständigen Dingen nicht einmal geredet werden (Eph. 5, 3) und „die Frauen sollen sich in ehrbarer Kleidung und mit Schamhaftigkeit schmücken.“ (1. Tim. 2,9).  Gemäß Katholischer Lehre ist die Schamhaftigkeit ein Tugend und ein Schutzwall gegen Unmoral. Der bekannte Evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer sagte: „Im natürlichen Schamgefühl drückt sich die wesentliche Freiheit des menschlichen Leibes in geschlechtlicher Hinsicht aus … gegenüber jeder Form der Vergewaltigung.“ „Die Zerstörung des Schamgefühls aber bedeutet Auflösung jeder geschlechtlichen und ehelichen Ordnung, ja jeder gemeinschaftlichen Ordnung überhaupt.“ ( „Ethik“, Werkausgabe Bd. 6, 1998, S. 213)

 16Rechtzeitige Information und Abstimmung, Rücksichtnahme auf religiöse Einstellungen, Verbot den Eltern bzgl. Sexualaufklärung vorzugreifen, Verbot der Indoktrination, Berücksichtigung der individuellen körperlichen und seelischen Reifegrades jedes Kindes. (BVerfGE 47, 47ff.; NJW 1978, S. 807)

 17Siehe die immer noch offiziell gültige Enzyklika “Humanae vitae“ des Papstes Paul VI. von 1968

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Eine Antwort auf Die Hintergründe der staatlichen „Sexualerziehung“

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